Mangal Döner X Lukas Podolski Berlin Kotti

Jubiläum beim Dönerdate! Unser 100. Test steht an und dafür haben wir uns eine ganze besondere Dönerbude ausgesucht: der Hypedönerladen von Lukas Podolski am Kottbusser Damm. Ob sein Döner genau so knallt, wie sein linker Fuß? Wir wollen es wissen.

Das Ambiente

Eine 1A Lage hat sich Poldi da klar gemacht. Mangal Poldi Döner ist nämlich direkt in der Nähe vom Kotti und damit in einer der spannendsten Gegenden von janz Berlin! Wir finden es hier super. Innen gibt es zwar keine Sitzplätze, aber das stört an einem etwas bewölkten Maitag nicht weiter. Wir nehmen einfach außen auf dem Bürgersteig Platz.

Auf den Bänken kann man zu viert wunderbar sitzen, es ist gemütlich hier. Allerdings muss man damit leben, dass man beim Essen ständig vom Publikum auf dem Kottbusser Damm abgelenkt wird. Hier ist einfach Berlin in all seiner Schönheit und Hässlichkeit vertreten. Top!

Die Jungs hinterm Tresen sind recht wortkarg. Wir glauben, die sind es gar nicht gewöhnt, dass man mit ihnen sprechen möchte. Deshalb verlaufen unsere Versuche, ein bisschen mehr über den Laden zu erfahren, im Sande. Das soll nicht heißen, dass sie unfreundlich sind. Nein, die sind freundlich und arbeiten zügig und bringen uns die (leckeren) Pommes sogar an den Tisch. Und, als wir unser Dönerselfie machen wollen, kommt der gesprächigste von den Dreien sogar rum und knipst uns. Geht doch!

Der Döner

Was Metin sofort auffällt: bei Mangal Poldi Döner wird das Brot vor Ort frisch gebacken. Bemerkenswert. Das Brot ist außen knusprig, innen fluffig und insgesamt lecker. Es kommt auch nur fast zum Dönerbruch, insofern alles super. Im Brot finden wir Tomaten, Gurke, Salat, Kraut und Zwiebeln, alles sehr frisch und gut. Marco fällt auf, dass der Döner insgesamt fancy zubereitet ist mit so Deko und so. Man gibt sich hier eben Mühe, dass der heiße Poldischeiß auch gut aussieht.

Das Fleisch vom Hackfleischspieß ist knusprig, dünn genug geschnitten und gut gewürzt. Mehr kann man aus dem Spieß wahrscheinlich nicht rausholen. Trotzdem bleibt es natürlich Hackfleisch. Das macht sich spätestens am Ende des Döners bemerkbar, als wir ein leichtes Dönnergeddon erleben. So ganz ohne Salat und nur mit der langweiligen Kräutersoße schmeckt es hintenraus nicht mehr sooo gut. Die Kräutersoße ist schon lahm, vielleicht kann man sich die mit Knoblauchsoße ein bisschen aufpimpen. Es wäre einen Versuch wert. Wir empfehlen es.

Um das Ganze abzurunden, bestellen wir noch ne große Portion Pommes. Die sind fingerbreit und schmecken uns gut.

Das Fazit

Bei Mangal Poldi Döner am Kottbusser Damm bekommen wir für 7,50 Euro eine ausreichend große Portion Döner im selbstgebackenen Brot. Die Umgebung ist wunderbar und bei gutem Wetter sitzt man draußen schön. Der Salat im Döner ist gekonnt angerichtet, dafür muss man beim Fleisch und bei der Soße ein paar Abstriche machen. 7,50 Euro sind mittlerweile ein Standardpreis, allerdings bekommt man in der Umgebung für 6 Euro einen Döner in besserer Qualität. Wir vergeben deshalb für Poldi und Mangal 4 von 5 Dönern und empfehlen jedem, wenigstens ein Mal hinzugehen. Schon allein wegen dem Celebrity-Fame. Und anschließend springt man einfach über die Straße in die Ankerklause und lässt den Abend bei Kippen und Bier ausklingen. Schön war’s.


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