DÖNERDATE
Der Döner bei Hasir

Hasir Döner Adalbertstraße

Heute leisten wir uns mal was ganz, ganz Besonderes. Wir besuchen Hasir Döner in der Adalbertstraße in Kreuzberg.

Metin ist sichtlich überzeugt. “Sieh dir den Spieß an – herrlich!”

Ganz nah am Kotti, mitten im Kreuzberger Epizentrum. Die ganze Gegend ist fest in Hasir-Hand: nebenan ist das Hasir Holzkohlegrillrestaurant, gegenüber Hasir Burger und auch die restlichen Restaurants sollen dem Hasir-Imperium gehören. Der Ruf dieses Döners ist weithin bekannt. Und auch wenn wir den Wahrheitsgehalt (noch) nicht überprüfen können, so erzählt die Legende, dass der Döner, wie man ihn überall auf der Welt heute kennt und liebt, hier erfunden wurde. Hasir ist allem Anschein nach das Geburtshaus des Döners. Und heute kehren wir zu den Wurzeln dieses Erfolgsmodells zurück. Hammer!

Das Ambiente

Dönerdate bei Hasir Adalberstraße
Stolzer Besuch im Geburtshaus unserer Leibspeise

Hasir ist der Wallfahrtsort für jeden Dönerfreund. Wer hier den Boden küsst, scheint noch den Urdöner schmecken zu können. Angeblich sind Reste des ersten Döners noch in einem Schrein vorhanden, jedoch für die Öffentlichkeit unzugänglich. Dafür kann man bei Hasir sehr schön sitzen, drinnen wie draußen. Draußen nimmt man Teil an der brodelnden Kreuzberger Nacht, innen herrscht eine entspannte und lebendige Atmosphäre. Die Kellner sind gut gekleidet, gut frisiert und unaufgeregt. Wer keinen Döner bestellt, wird auch bedient. Döneresser wie wir, müssen sich das Produkt vorne an der Theke bestellen.

Der Döner

Der Döner bei Hasir
Dunkles Fleisch und bunter Salat

Wir bestellen zwei schwarze Tees, zwei Ayran, zwei Döner im Brot mit Kräutersoße und scharfer Soße. Vorweg: Hasir bietet den klassischen Viertelfladen. Keine Experimente also beim Brot. Beim Salat finden wir Kraut und ein bisschen Tomate. Die Soßen bieten ebenso keine Überraschung, sind aber sehr lecker. Das Fleisch ist auffallend ölig, was den Döner unglaublich saftig macht. Wie Metin immer sagt: “Das Fleisch steht über allem.“ Da ist der Rest manchmal gar nicht mehr so wichtig. Weder Salat, noch Brot, noch Soße würden uns einzeln vom Hocker hauen. Im Zusammenspiel aller Komponenten ist der Hasir Döner aber großartig.

Naschtischstheke bei Hasir

Aufefuttert. Lecker. Wir staunen noch etwas über die imposante Nachtisch-Vitrine, sind aber satt und entschließen uns draußen unsere Geschmackskippe zu rauchen. Wir freuen uns aber schon auf die nächsten Döners – Hasir ist sicher mit dabei!

Das Fazit

Hasir überzeugt Dönerdate
Morgenländisches Flair bei Hasir

Auch wenn wir für vier Getränke und zwei Döner mal eben 17 Euro bezahlen, ist das nicht zu viel. Wir sind aus der Schweiz ja mittlerweile anderes gewohnt. Das sehen auch alle Celebrities so, die hier auf Bildern beim Verzehr eines Döners betrachtet werden können. Uns hat es auch geschmeckt. Allerdings sind wir uns nicht einig, ob der Döner bei Hasir wirklich die Topwertung verdient hat. Ich bin dafür, Metin zögert. Nach ergebnisoffener Diskussion geben wir Hasir also gerade so 5 von 5 Dönern. Da steckt auch ein bisschen Urdönerbonus drin. Dennoch: richtig, richtig lecker bei Hasir.

(Über die Geschichte des ersten Döners ever wird es auch hier bald einen umfangreich recherchierten Essay geben!)

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