DÖNERDATE

Der beste Döner: auch eine Frage des Aufbaus und der Schichtung – zumindest für mich (Gastbeitrag von Wolfgang Frank)

Unser Leser Wolfgang Frank hat sich per Email für die wertvollen Tips auf unserer Seite bedankt und uns auf einen Aspekt hingewiesen, den wir bisher bei unseren Tests nicht berücksichtigt haben. Ehrlich gesagt hatten wir vor seiner Mail überhaupt nicht darüber nachgedacht, wie ein Döner belegt sein sollte. Ist uns nie in den Sinn gekommen. Deshalb möchten wir uns bei ihm für seine wertvollen Hinweise bedanken und auch andere Dönerfreunde in den Genuss seiner Betrachtung kommen lassen. Hier also Wolgang Franks Gastbeitrag!

Eins fehlt mir jedoch bei der Beurteilung, und zwar ist es die Beachtung der Art und Weise der Bestückung eines Döners. Der Döner ist ja sozusagen als eine Art ToGo-Imbiss erfunden worden und wird daher im Allgemeinen auf die Faust serviert und mit Händen gegessen. Ich mag es sehr, wenn ich bei jedem Biss die Chance hab, alle Zutaten gleichzeitig in den Mund zu bekommen: Fleisch, Brot Käse, Gemüse/Salat und Soße. Das gelingt jedoch nicht mit der Stopfmethode sondern nur mit der seitlich organisierten Schichtmethode. Während der Dönerzubereiter bei der Stopfmethode das Brot aufklappt, beide Innenseiten mit der gewünschten Soße bestreicht und dann das Fleisch unten reinpackt, dann Salat draufpackt, und obendrauf den Käse positioniert (teilweise auch erst Käse und dann Gemüse) muss ich mich durch den Salat ans Fleisch durchbeißen.

So kann man schichten!

Meine allerdings präferierte Methode zur Füllung ist folgende: Die Innenseiten werden auf Nachfrage nach Kundenwunsch mit viel oder wenig Soße bestrichen und dann ggfls. mit gewünschten Kräutern bzw. Chili besträusselt. Was schon mal den Vorteil hat, dass das Gewürzpulver an der Sauce kleben bleibt und so für einen gleichbleibend würzigen Geschmack vom Anfang bis Ende des Döners sorgt. Dann, und das ist jetzt der ausschlaggebende Moment, wird das Fladenbrotviertel seitlich weiter belegt. Das Fleisch wird also nicht unten in die Brottasche gestopft sondern auf die eine Innenseite der Brottasche gelegt. Dann bedeckt man das Fleisch, falls zusätzlich bestellt, mit Käse (am besten gebröselt und nicht als Scheibe) und dann kommen die Salatbeilagen als Schicht dazu. Wenn man den Döner jetzt zuklappt, hat man die Komponenten im Döner nicht übereinander sondern seitlich angeordnet, was die Wahrscheinlichkeit der Geschmacksvielfalt eines jeden Bissens um ein Wesentliches erhöht. Der Kracher wäre dann noch, wenn wie beim Gemüsedöner frittiertes Gemüse in den Döner gepackt würde und alles mit etwas Minze (Nane) und einem Spritzer Zitronensaft abgerundet würde. 

So weit, die Ausführungen von Wolfgang Frank, der uns in dieser Hinsicht die Augen geöffnet hat. Sehr großes Dankeschön. Wir planen ein gemeinsames Dönerdate in nicht allzu ferner Zukunft mit ihm! Hammer.

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