Es ist kalt, es ist glatt, es ist gefährlich. Wir vom Dönerdate scheuen aber kein Risiko. Wir verlassen unsere Hood und gehen zu Dönerhood am Innsbrucker Platz. Ein Test unter erschwerten Bedingungen.
Das Ambiente
Wintertests sind natürlich immer besonders. Alubox-Dönerbuden sind bei Minusgraden eher unattraktiv. Die vermeiden wir, wenn es kalt ist, nach Möglichkeit. Die kann man auch entspannt im Sommer testen. Bei Minusgraden wählen wir bevorzugt warme Innenbereiche mit beschlagenen Fenstern. Daher sind wir bei Dönerhood erstmal etwas unangenehm überrascht. Wer hat den Laden nochmal für unseren Test ausgesucht? Ach so, klar, Metin…
Als wir Dönerhood am Innsbrucker Platz betreten, empfängt uns ein einzelner, sehr freundlicher, junger Dönermann. Er kümmert sich im Laufe unseres Besuches um alle Gäste und das sind trotz der Uhrzeit und der Kälte so einige. Der Tresen ist sehr schön aufgeräumt und die Zutaten sehen alle sehr appetitlich aus bei Dönerhood.
Gemeinsam mit Gasttester Sebastian schauen wir uns nach Sitzplätzen um und stellen fest: Fehlanzeige. Bei Dönerhood gibt es innen leider nur Stehplätze. Die sind immerhin hübsch, sauber, und schön beleuchtet ist der Laden auch. Gut.
Wir diskutieren sehr, sehr kurz, ob wir im Außenbereich Platz nehmen wollen und kommen zum Ergebnis: nein. Scheißekalt draußen. Kippe später geht, aber gegessen wird heute im Stehen.
Der Döner
Wir bestellen zwei Dönermenüs mit Pommes und einen Döner dazu mit dies das Kräuter scharf und alles. Im klassischen Viertelfladen, der leicht getoastet ist, befinden sich Weißkraut, Rotkohl, Gurken, Tomaten, Eisbergsalat und schöne lange Zwiebeln. Die Zutaten sehen nicht nur in der Auslage gut aus, sondern sind auch in echt frisch und knackig.
Die Kräutersoße erledigt wie gewohnt ihre Arbeit und verbindet die Komponenten, von der scharfen Soße haben wir leider nichts mitbekommen. Vielleicht zu viel gequatscht beim Essen. Das Fleisch ist einigermaßen warm und schmeckt ganz gut. Insgesamt ist mir der Döner allerdings schnell zu kalt. Das kann aber durchaus mit den Außentemperaturen zu tun haben. Positiv möchten wir noch die schön doll gewürzten Pommes erwähnen. Lecker.
Das Fazit
Bei Dönerhood am Innsbrucker Platz hatten wir einen schönen, kalten Abend in einer angenehmen Atmosphäre. Wir wurden freundlich empfangen. Der Döner selbst ist keine Offenbarung, sondern eher guter Durchschnitt. Fleisch und Brot wie gehabt, die Soßen im Hintergrund und der Salat frisch und ansprechend. Preislich fanden wir Dönerhood aber super, denn für zwei Menüs mit Pommes und Getränk und einem Döner plus Getränk zahlen wir gerade mal gute 30 Euro. Das ist doch auch ein Verkaufsargument. Dafür gibt es von uns 3,5 von 5 Dönern. Afiyet olsun.
