Wachs-Döner bei Madame Tussauds: Mustafa’s wird Museumsstück

Illustration eines Döners als glänzende Skulptur unter einer gläsernen Museumsvitrine.

KI-generiertes Symbolbild: Ein Döner als Museumsstück. Die Illustration zeigt nicht das echte Exponat bei Madame Tussauds.

Bei Madame Tussauds Berlin steht seit dem 8. Oktober 2026 ein Döner aus Wachs. Als Vorlage diente der Gemüse-Döner von Mustafa’s Gemüse Kebap am Mehringdamm. Zur Enthüllung kam auch Imbissinhaber Tarik Kara, wie Falstaff berichtet. Nach Angaben des Museums ist es die erste Döner-Wachsfigur der Welt.

Ein ziemlich haltbarer Döner also. Nur beim Sattwerden gibt es Einschränkungen.

Vom Mehringdamm in die Ausstellung

Der Wachsdöner gehört zum Themenbereich „Berlin Vibes“. Das Museum beschreibt seine Vorlage als Gemüse-Kebap mit Hähnchen und gegrilltem Gemüse. Für die Nachbildung wurde der echte Döner vermessen, fotografiert und anschließend in der Werkstatt Stück für Stück nachgebaut.

Zur Figur gehört laut Falstaff auch ein begehbarer Nachbau des ursprünglichen Mustafa’s-Standes. Der Döner bekommt damit gleich seine eigene Bude im Museum. Andere Ausstellungsstücke müssen mit einem Sockel auskommen.

Erst machte die Soße Ärger

Ganz reibungslos lief die Vorbereitung offenbar nicht. Wie rbb24 unter Berufung auf das Museum berichtet, wurde zunächst ein Döner mit Soße als Modell bestellt. Der wurde allerdings schnell matschig. Für den nächsten Anlauf musste deshalb einer ohne Soße her.

Anschließend nahm das Team den Döner auseinander und fror die einzelnen Zutaten ein. Davon wurden Formen abgenommen; verschiedene Wachsarten sollten die unterschiedlichen Oberflächen nachbilden, bis hin zur feuchten Struktur einer Tomate. Ziemlich viel Aufwand für etwas, das man sonst in der Mittagspause verschwinden lässt.

Was kosten Figur und Kulisse?

Rund 10.000 Euro für den Wachs-Döner nennt rbb24 als Kostenangabe des Museums. Das ist der Betrag für das Ausstellungsstück, kein neuer Preis auf Mustafa’s Speisekarte.

Mit dem nachgebauten Stand liegen die Kosten laut Falstaff bei rund 20.000 Euro. Etwa 190 Arbeitsstunden seien in Figur und Kulisse zusammengeflossen. Die beiden Summen beschreiben also unterschiedliche Teile des Projekts.

Ein Döner zum Anschauen

Dass eine Brottasche einen Platz im Wachsfigurenkabinett bekommt, gefällt uns schon. Ob ihr dafür einen Museumsbesuch einplant, hängt vermutlich davon ab, wie gern ihr Essen anschaut, das ihr anschließend nicht essen könnt.

Für einen Döner-Test fehlt diesem Kandidaten jedenfalls eine entscheidende Eigenschaft. Wir bleiben beim vergänglichen Original. Mit Soße.


Stand: 25. Oktober 2026. Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Quellen- und Bildnachweise sind dokumentiert.

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